AWARE verbindet Naturschutz mit Herzblut - von den Nashörnern im Busch Zimbabwes bis zu Bildungsprojekten für Kinder. Zwischen Ranger-Alltag, veterinärmedizinischer Arbeit und gelebter Hoffnung zeigt sich, wie umfassend echter Tierschutz ist.
AWARE Trust Zimbabwe & AWARE Germany e.V.
AWARE Trust Zimbabwe ist eine Non-Profit-Organisation, die sich für den Schutz bedrohter Wildtiere und ihrer Lebensräume einsetzt. Das Team aus Tierärztinnen und Tierärzten arbeitet in ganz Simbabwe, oft direkt im Feld, und verbindet Naturschutz mit veterinärmedizinischer Versorgung.
AWARE Germany e.V. wurde 2017 gegründet, um diese Arbeit auch in Europa zu unterstützen. Der Verein sieht seine Aufgabe in der Förderung des Schutzes freilebender Wildtiere und ihrer Habitate in Simbabwe und darüber hinaus in ganz Afrika. AWARE Germany erfüllt diese Aufgabe durch Spenden, Sachleistungen und die Unterstützung von Projekten des AWARE Trust Zimbabwe. Ein weiteres Ziel ist die Förderung des öffentlichen Bewusstseins für die Bedrohung von Wildtieren und Lebensräumen (aware-germany.de).
AWARE Germany e.V. wurde 2017 gegründet, um diese Arbeit auch in Europa zu unterstützen. Der Verein sieht seine Aufgabe in der Förderung des Schutzes freilebender Wildtiere und ihrer Habitate in Simbabwe und darüber hinaus in ganz Afrika. AWARE Germany erfüllt diese Aufgabe durch Spenden, Sachleistungen und die Unterstützung von Projekten des AWARE Trust Zimbabwe. Ein weiteres Ziel ist die Förderung des öffentlichen Bewusstseins für die Bedrohung von Wildtieren und Lebensräumen (aware-germany.de).
Kyle Recreational Park
Im Kyle Recreational Park wurde erlebbar, wie vielfältig und zugleich herausfordernd der Alltag von Ranger*innen im Naturschutz ist. Bei einem gemeinsamen Braai (BBQ) entstand die Möglichkeit, in ruhiger Atmosphäre ins Gespräch zu kommen und ihren Blick auf den Park kennenzulernen. Offen berichteten sie von Erfolgen und Schwierigkeiten, die ihre Arbeit prägen - vom Schutz der Nashörner, deren Zukunft von ihrem unermüdlichen Einsatz abhängt, bis hin zu scheinbar nebensächlichen, aber im Alltag spürbaren Problemen wie Zeckenbefall.
Besonders deutlich wurde dabei, unter welch einfachen Bedingungen Ranger*innen ihren Dienst tun. Viele von ihnen verbringen bis zu 30 Tage am Stück in kleinen Wellblechhütten, weit entfernt von den Annehmlichkeiten, die wir in westlichen Maßstäben als selbstverständlich ansehen. Ihre Arbeit ist geprägt von Verzicht - und gleichzeitig von unerschütterlichem Engagement und Herzblut. Gerade diese Diskrepanz macht sichtbar, mit welcher Hingabe sie ihren Auftrag erfüllen: Tiere zu schützen, Landschaften zu bewahren und Verantwortung zu übernehmen, wo es am dringendsten ist.
Diese Gespräche gaben ein authentisches Bild davon, wie umfassend Naturschutz gedacht werden muss: von veterinärmedizinischer Betreuung über ständige Patrouillen bis zur täglichen Aufmerksamkeit für kleinste Details, die im Ökosystem große Auswirkungen haben können. Besonders eindrücklich war die Nähe, in der die Ranger*innen mit den Tieren arbeiten - eine Verbindung, die geprägt ist von Erfahrung, Vertrauen und Respekt.
Besonders deutlich wurde dabei, unter welch einfachen Bedingungen Ranger*innen ihren Dienst tun. Viele von ihnen verbringen bis zu 30 Tage am Stück in kleinen Wellblechhütten, weit entfernt von den Annehmlichkeiten, die wir in westlichen Maßstäben als selbstverständlich ansehen. Ihre Arbeit ist geprägt von Verzicht - und gleichzeitig von unerschütterlichem Engagement und Herzblut. Gerade diese Diskrepanz macht sichtbar, mit welcher Hingabe sie ihren Auftrag erfüllen: Tiere zu schützen, Landschaften zu bewahren und Verantwortung zu übernehmen, wo es am dringendsten ist.
Diese Gespräche gaben ein authentisches Bild davon, wie umfassend Naturschutz gedacht werden muss: von veterinärmedizinischer Betreuung über ständige Patrouillen bis zur täglichen Aufmerksamkeit für kleinste Details, die im Ökosystem große Auswirkungen haben können. Besonders eindrücklich war die Nähe, in der die Ranger*innen mit den Tieren arbeiten - eine Verbindung, die geprägt ist von Erfahrung, Vertrauen und Respekt.
Ranger im Kyle Recreational Park - im Einsatz für den Schutz der Nashörner.
Schulbesuch in Kyle
AWARE Germany e.V. engagiert sich nicht nur im Bereich des Wildlife- und Naturschutzes, sondern auch in Bildungsprojekten. In Kyle unterstützt der Verein eine Schule, in der Themen wie Biodiversität, Artenschutz und Klimawandel Teil des Unterrichts sind. Bildung wird hier unmittelbar mit der Zukunft der Kinder verknüpft – und mit der Frage, wie sie in einer sich verändernden Umwelt bestehen können.
Bei unserem Besuch empfingen uns die Kinder mit Liedern, sie erzählten von ihren Hoffnungen und ihren Wünschen für die Zukunft. Die Atmosphäre war voller Energie, Freude und Neugier - und gleichzeitig wurde spürbar, welche Herausforderungen sie begleiten. Viele von ihnen wachsen in einem Alltag auf, der von Unsicherheit geprägt ist: unsichere wirtschaftliche Verhältnisse, begrenzte Ressourcen, die ständige Nähe zur Wildnis.
Wir hatten bunte Stifte, Kuscheltiere und Fußbälle im Gepäck. Was zunächst wie kleine Geschenke wirkte, entfaltete sofort große Wirkung: Sie wurden zu Symbolen von Austausch, von Gemeinschaft, von Augenblicken kindlicher Unbeschwertheit inmitten eines oft schwierigen Lebensalltags. Die Freude der Kinder, ihr Ernst im Gespräch über ihre Zukunft und die Herzlichkeit, mit der sie uns begegneten, machten diesen Besuch zu einer eindrucksvollen Erfahrung - und zu einem Moment, der zeigt, wie sehr Bildung und Hoffnung miteinander verbunden sind.
Bei unserem Besuch empfingen uns die Kinder mit Liedern, sie erzählten von ihren Hoffnungen und ihren Wünschen für die Zukunft. Die Atmosphäre war voller Energie, Freude und Neugier - und gleichzeitig wurde spürbar, welche Herausforderungen sie begleiten. Viele von ihnen wachsen in einem Alltag auf, der von Unsicherheit geprägt ist: unsichere wirtschaftliche Verhältnisse, begrenzte Ressourcen, die ständige Nähe zur Wildnis.
Wir hatten bunte Stifte, Kuscheltiere und Fußbälle im Gepäck. Was zunächst wie kleine Geschenke wirkte, entfaltete sofort große Wirkung: Sie wurden zu Symbolen von Austausch, von Gemeinschaft, von Augenblicken kindlicher Unbeschwertheit inmitten eines oft schwierigen Lebensalltags. Die Freude der Kinder, ihr Ernst im Gespräch über ihre Zukunft und die Herzlichkeit, mit der sie uns begegneten, machten diesen Besuch zu einer eindrucksvollen Erfahrung - und zu einem Moment, der zeigt, wie sehr Bildung und Hoffnung miteinander verbunden sind.
Kinder der Schule in Kyle - voller Freude, Energie und Hoffnung.
Chipinge - Rhino Conservation
Chipinge liegt im Südosten Simbabwes und gehört zu den Regionen, in denen der Schutz der Spitzmaulnashörner besonders herausfordernd ist. Die Ranger*innen arbeiten auch dort unter sehr einfachen Bedingungen, oft über lange Zeiträume hinweg, fernab von Infrastruktur oder Komfort. Trotz dieser Härte prägt ihre Arbeit ein tiefer Einsatz und ein Verantwortungsgefühl, das weit über das Notwendige hinausgeht.
Bei unserem Besuch erhielten wir ebenfalls Einblicke in ihre tägliche Arbeit: Patrouillen im Gelände, die ständige Bedrohung durch Wilderer, die Sorge um jedes einzelne Tier. Im Gespräch wurde spürbar, wie viel Entschlossenheit nötig ist, um in dieser Umgebung wirksam zu sein - und wie sehr internationale Unterstützung dazu beiträgt, diese Arbeit überhaupt möglich zu machen.
Das gemeinsame Braai am Abend war klein und familiär, eine Gelegenheit zum Austausch und zum gegenseitigen Kennenlernen. Es zeigte, wie eng Gemeinschaft und Schutzarbeit miteinander verbunden sind - und wie wichtig menschliche Nähe ist, um Kraft für den nächsten Einsatz zu schöpfen.
Chipinge steht damit für den Nashornschutz im Spannungsfeld von Gefahr, Verzicht und Hingabe. Die Ranger*innen hier sind ein Beispiel dafür, dass Naturschutz nicht unter idealen Bedingungen geschieht, sondern dort, wo die Herausforderungen am größten sind - und dennoch mit unerschütterlichem Engagement getragen wird.
Bei unserem Besuch erhielten wir ebenfalls Einblicke in ihre tägliche Arbeit: Patrouillen im Gelände, die ständige Bedrohung durch Wilderer, die Sorge um jedes einzelne Tier. Im Gespräch wurde spürbar, wie viel Entschlossenheit nötig ist, um in dieser Umgebung wirksam zu sein - und wie sehr internationale Unterstützung dazu beiträgt, diese Arbeit überhaupt möglich zu machen.
Das gemeinsame Braai am Abend war klein und familiär, eine Gelegenheit zum Austausch und zum gegenseitigen Kennenlernen. Es zeigte, wie eng Gemeinschaft und Schutzarbeit miteinander verbunden sind - und wie wichtig menschliche Nähe ist, um Kraft für den nächsten Einsatz zu schöpfen.
Chipinge steht damit für den Nashornschutz im Spannungsfeld von Gefahr, Verzicht und Hingabe. Die Ranger*innen hier sind ein Beispiel dafür, dass Naturschutz nicht unter idealen Bedingungen geschieht, sondern dort, wo die Herausforderungen am größten sind - und dennoch mit unerschütterlichem Engagement getragen wird.
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