Die Moschusochsen im Dovrefjell wirken wie aus einer anderen Zeit. Massive Körper, dichtes Fell, Hörner, die selbst bei minus 20 Grad nicht nachgeben. Zwischen Schneefall, blauem Horizont und kurzen, heftigen Kämpfen der Bullen wurde mir klar, dass ich hier nicht nur Tiere beobachtete - sondern eine Art, die seit Jahrtausenden mit Kälte lebt. Und die heute doch in einem Winter steht, der sich verändert.
Hitze, Stille, endloses Warten - und am Ende der Blick auf eine der seltensten Wildkatzen der Welt. Spaniens Iberischer Luchs zeigt, wie nah Schönheit und Bedrohung beieinanderliegen.
Von frostigen Nächten bis zu warmen Sommertagen, von Staub in der Luft bis zu unendlicher Weite: Die mongolische Landschaft zeigt sich in Extremen - und prägt Mensch, Tier und jeden, der sie bereist.
Rauch von fernen Waldbränden, brütende Hitze und plötzlich sieben Eisbären inmitten der Weidenröschen. Ein faszinierender Anblick - und zugleich ein Spiegel der Veränderungen, die den Tieren ihr Gleichgewicht rauben.
Die finnische Taiga - ein endloser Gürtel aus Nadelwäldern, Mooren und Seen. Hier, im Grenzgebiet zu Russland, streifen Braunbären durch ein Land, das wie geschaffen scheint für die Könige der nordischen Wildnis. Nächte im Versteck, voller Warten und Staunen, zeigen, wie faszinierend und kraftvoll diese Tiere sind.